Die Methode

Forschungsmethode und Darstellungsart unterscheiden sich erheblich von der der meisten herkömmlichen Historiker.

Der Autor sieht Geschichte nicht als Sammlung zufällig gefundener Mosaiksteinchen von
s c h r i f t l i c h   überlieferten Informationen zu einem sehr begrenzten Thema.

Geschichte wird vielmehr als ein fließender und dynamischer Prozess von Vorgängen begriffen, in denen sich Politik – das Handeln der Fürsten und Könige, von denen die schriftlichen Quellen fast ausschließlich berichten –,  Kultur, Religion und vieles anderes, vor allem auch  die Lebensumstände der einfachen Menschen, miteinander verflechten.

Wie in einem Gerichtsprozess werden Indizien zusammengetragen und auf ihre Aussagekraft überprüft.

Zusammengenommen bieten dann Informationen aus der klassischen Geschichtswissenschaft, der Archäologie, der Ethnologie, der Sprachwissenschaft, der Religionswissenschaft, der Heraldik, der Humangenetik, der Sagenforschung und zahlreichen weiteren Wissensgebieten ein überraschend plastisches Bild von Vorgängen vor anderthalb Jahrtausenden in unserem Kontinent, das erst jetzt Konturen gewinnt.

Erst das immer dichter werdende Netz aus hunderten von Indizien belegt die Richtigkeit der einzelnen, noch so ungewohnten Aussagen, ein völlig neues „historisches Puzzle-Bild“. 

Wichtig ist der ganzheitliche Blick, der nicht an den Grenzen der herkömmlichen Wissenschafts-„Reviere“ endet.